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©PaulinaKnebel

Zwischen Bild und Bruch




In seiner malerischen Praxis erforscht Yannick Meusel die Landschaft als Spiegel der menschlichen Wahrnehmung in einer zunehmend digital fragmentierten Welt. 
Die Werke nehmen die traditionelle Gattung der Landschaftsmalerei als Ausgangspunkt, um die Brüche, Überlagerungen und Störungen sichtbar zu machen, die unser Alltag durch digitale Medien erfährt. Was auf den ersten Blick als natürliche Szenerie erscheint, offenbart bei näherer Betrachtung Spuren digitaler Manipulation: Verschiebungen im Bildraum, Überblendungen, Fragmentierungen und visuelle Glitches unterbrechen die Illusion eines kohärenten Raums - ein Echo jener geteilten Aufmerksamkeit, mit der wir der Welt heute begegnen.

about

Yannick Meusel ( *1995 in Lörrach ) zog 2015 nach Hamburg, wo er an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Malerei bei Christian Hahn studierte. Seit dem Abschluss 2024 lebt und arbeitet er weiterhin in Hamburg.

CV




duo exhibitions



2025 "Am Wasser entlang“, Galerie Viercke, Hamburg
 

2024 „Contra“, KunstForum Markert, Hamburg

2019 „Add Art", Jones Lang LaSalle SE, Hamburg


 

group exhibitions
 


2026 "Melbye im Dialog", Privatsammlung mit

Schwerpunkt

Anton Melbye, Hamburg (nicht öffentlich)


2025 "Leise rieselt der Schnee", Galerie im Elysée,

Hamburg


2025 Award winner exhibition of the City Kunstpreis

Hamburg, Levantehaus, Hamburg


2021 "Weltenwende", Horror Vacuii, Leipzig


2020 "Kunst in der Kirche", Magnus Kirche, St. Tating


 

awards

 


2025 City Kunstpreis Hamburg der Carolina D’Amico

Stiftung


 

​Prozessfragmente

​​


Unvollkommenheit ist ein zentrales Element der Malerei Meusels. Dieser begreift das Bild nicht als abgeschlossenes System, sondern als offenen Denkraum, der fehlerhaft und anfechtbar bleiben darf. Viele Arbeiten entstehen aus bereits bestehenden Schichten, Überresten früherer Bilder oder bewusst belassenen Fragmenten. Diese Offenheit verweist auf die Unvollkommenheit menschlicher 
Wahrnehmung. Das Bild ist keine endgültige Aussage – sondern ein möglicher Zustand, eine Momentaufnahme.
Vielleicht abgeschlossen, vielleicht nicht.

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